Marillenknödel mit Brösel

Die ersten Marillen sind da! Und daher gibt es heute gleich Marillenknödel.
Ich bevorzuge einen Topfenteig – geht schneller und der Geschmack ist nicht so dominant wie beim Erdäpfelteig. Ich gebe auch sehr gerne eingeweichte Semmelwürfel in die Masse, um eine fluffige Konsistenz zu erzielen. Diese kleine Beigabe kann viel bewirken. Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachkochen von diesem österreichischen Gericht und schaut‘s, dass eure Brösel in der Pfanne nicht zu dunkel werden … Geht schneller als ihr denkt!

Zutaten

1 Ei
1 Pkg. Topfen
1 EL Butter oder Rama
1 Handvoll Semmelwürfel
250 g Vollkornmehl
1 TL Salz
Muskatnuss
½ Zitrone (Schale)
1 EL Grieß
12 Marillen
150 g Brösel
2 EL Butter (für die Pfanne)
Zimt und Staubzucker zum Bestreuen (Garnierung)

für 4 Personen

Zubereitung

1.  Zuerst weiche ich die Semmelwürfel in kaltes Wasser für 10 Minuten ein, drücke sie danach über dem Waschbecken mit beiden Händen aus und gebe sie in eine große Schüssel.

2.  Anschließend gebe ich alle Zutaten bis auf die Brösel dazu und vermenge sie mit einem Löffel bzw. mit der Hand.

3.  Nun den Teig mit einem Geschirrtuch zudecken und mindestens 1 Stunde rasten lassen.

4.  Als nächsten Schritt bringe ich das Wasser in einem Topf zum Kochen und forme währenddessen die Knödel. Optional kann man die Marillen halbieren, den Kern entfernen und die Hälften wieder zusammen geben und anschließend mit Teig ummanteln.

5.  Während die Knödel 20 Minuten im Salzwasser köcheln, bereite ich die Brösel vor. Hier werden 2 EL Butter in einer Pfanne zum Schmelzen gebracht und Brösel sowie Zucker eingestreut. Achtung – ständig umrühren, denn die Brösel brennen sehr schnell an. Eventuell die Temperatur zurückdrehen. Wenn die Brösel eine schöne hellbraune Farbe haben, sind sie fertig.

6.  Die gekochten Marillenknödel werden nun in den Bröseln gewälzt und auf dem Teller mit Bröseln und eventuell etwas Zimt und Staubzucker angerichtet.

Guten Appetit!

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